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Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Am Dienstag, den 29. Juli 2014 hatte der Welterbeverein zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. In diesem Jahr hatte es nicht geklappt, das Alte Land auf die deutsche Vorschlagsliste zu bringen. Die Kultusministerkonferenz hatte sich dem Urteil eines eigens eingesetzten Fachbeirats angeschlossen, dem Alten Land die Empfehlung auszusprechen, sich seriell gemeinsam mit den Niederlanden und Polen zu bewerben. Nach einer Analyse, warum es nicht geklappt hatte, stellte die 1. Vorsitzende Kerstin Hintz Alternativen zum weiteren Vorgehen vor. Zunächst sei es nun notwendig, Partner in den Niederlanden und Polen zu finden, die eine transnationale serielle Bewerbung vorantreiben müssten. Das Alte Land würde sich dieser Bewerbung dann anschließen. Die Chancen hierfür stünden nach der Beurteilung des Fachbeirates nicht schlecht. Allerdings machte Frau Hintz auch klar, dass ohne Unterstützung – auch und vor allem – in finanzieller Hinsicht, das Vorhaben nicht gelingen könnte. Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Polen existiert seit längerer Zeit, so hatte der Verein erst im letzten Jahr ein internationales Hollersymposium abgehalten. Der Tagungsband ist über den Verein erhältlich. Ein Hollerzentrum mit Sitz im Altländer Archiv war anlässlich der Tagung unter internationaler Beteiligung gegründet worden. Hier gilt es nun die Zusammenarbeit zu verstärken und das Netzwerk auszubauen. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines Regionalmanagements inzwischen zur Bedingung für eine Welterbebewerbung geworden, hier gilt es die Suche nach Fördermöglichkeiten zu vertiefen.